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Wappen der Gemeinde Hart im Zillertal ChronikChronik

Die Kapitel

Gemeindearchiv Hart, Vereinschroniken und private Sammlungen Wir öffnen das Archiv · laufend ergänzt

Die Kapitel

Die Nacht, in der der Haselbach kam29. Juli 1908Ein Musiker im MesnerhausDie Tiroler LandeshymneVier Fallschirme in einer Tanne26. Jänner 1956Unsere Pfarrkirche1486 – heuteDie Kapelle am Bergum 1650 – heuteDie Schützen1432 – 1951Die SommerfrischlerEin Menschenalter

Nachschlagen

Die Höfe aus der Luft144 Aufnahmen, nach Hofnamen durchsuchbarHofchronik156 Häuser mit Besitzern seit dem 15. JahrhundertWas in Hart alt ist52 Objekte aus dem Tiroler KunstkatasterWie alt ist Hart?Fünf Jahreszahlen, die einander widersprechen

Über diese Chronik

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156 Häuser

Die Hofchronik

Zu jedem Haus in Hart hat der Chronist aufgeschrieben, was er finden konnte: Hausnummer, Grundparzellen, wer es wann besessen hat — bei manchen zurück bis ins 14. Jahrhundert. Dazu, was abgebrannt, aufgestockt, vermurt oder abgetragen wurde.

Aberl

Ha.Nr. 17 · GP 623 u. 624

Besitzer um 1527 Thomas Kaufmann, Besitzer nach 1969 Otto Nail. Das Haus wurde 1898 aufgestockt und 1963 renoviert. 1971 wurde der Stall neu gebaut.

Ortschronik, Seite 55

Altes Schulhaus

Ha.Nr. 61 · BP 239

Dieses zweiklassige Holzhaus wurde 1895 an der Stelle gebaut, wo früher eine Waschhütte für Widum und Mesnerhaus stand.

Ortschronik, Seite 55

Anger

Ha.Nr. 37 · GP 1044–1058

Um 1470 war Pankraz Schöner Besitzer, nach 1965 Franz Eberharter, jetzt Franz Schweinberger.

Ortschronik, Seite 55

Angerer

Ha.Nr. 21 · GP 767, 768, 777, 779

Hieß früher „Fättnergut“. Im 14. Jahrhundert hieß der erste Besitzer Phettnär. Ab 1935 Gottfried Wiedner, jetzt Ludwig Widner.

Ortschronik, Seite 55

Au

Ho.Nr. 7 · GP 524–527

Das alte Haus wurde 1946 abgetragen und ein Stall gebaut. 1968 wurde das Haus neu gebaut. Um 1596 war Peter Haidacher Besitzer, ab 1963 Hermann Schiestl.

Ortschronik, Seite 55

Baumann

Ho.Nr. 10 · GP 573–585

Das Haus stand früher weiter nördlich und wurde 1908 so vermurt, daß es 1909 neu gebaut werden mußte. Um 1616 war Pankraz Sappl Besitzer, ab 1946 Johann Steiner.

Ortschronik, Seite 55

Bichl

Ha.Nr. 6 · GP 525, 528–531, 543–555

Um 1610 war Simon Mittner Besitzer, ab 1955 Johann Eberharter.

Ortschronik, Seite 55

Bockstecken

Um 1605 war Elisabeth Schambergerin Besitzerin, ab 1954 Josef Daxenbichler.

Ortschronik, Seite 55

Bradl (Emat)

He.Nr. 49 · GP 1257/2

Hieß früher Glaserhäusl und gehörte zu Greßl. Das Haus wurde 1959 renoviert. Um 1706 war Michael Ohrtner Besitzer, ab 1959 Karl Rieser.

Ortschronik, Seite 55

Bradl (Kleinhartberg)

He.Nr. 63 · GP 1178–1182

Gibt es seit 1737. Im Jahr 1874 ist das Haus abgebrannt, das 1763 erbaut worden war. Ab 1737 war Lorenz Hueber Besitzer, ab 1960 Karl Rieser.

Ortschronik, Seite 55

Brandleit

Ho.Nr. 57 · GP 148–151

War einmal Moarer-Zuhäusl und wurde 1845 verkauft. Besitzer war damals Georg Bradl, ab 1971 Peter Gschösser.

Ortschronik, Seite 55

Brantner

Ha.Nr. 4 · GP 756/1

Hieß früher einmal „Mänzlgut“, dann „Karglgut“ und „Kramergut“. Der Stall wurde 1921 neu gebaut, das Haus 1922 und die Kashütte 1932. Um 1527 war Thomas Kaufmann Besitzer, jetzt Josef Brandl.

Ortschronik, Seite 55

Brentner

He.Nr. 47 · GP 1297–1307

Ist der einstige Urhof „Lehen“. Um 1350 war Georg Vogl Besitzer, ab 1949 Theresia Hirner, jetzt Ilse Hirner.

Ortschronik, Seite 55

Bruneiden

Ha.Nr. 59 · GP 592/1 u. 594/2

Ist 1705 abgebrannt und zwischen 1711 und 1714 wieder aufgebaut und 1966 renoviert worden. Um 1584 war Nikolaus Haidacher Besitzer, ab 1965 Emma Bradl.

Ortschronik, Seite 55

Böglhäusl

Ha.Nr. 14 · BP 111

Gehörte früher zu Aberl. Besitzer um 1587 war Michael Pircher, ab 1964 Adelheid Haas.

Ortschronik, Seite 55

Dorn

Ho.Nr. 11 · GP 533–542

Ist seit 1570 ein selbständiges Gut. Damals war Wolfgang Äschperger Besitzer, seit 1968 Josef Flörl.

Ortschronik, Seite 55

Egart

Ho.Nr. 19 · GP 423, 426–433

Um 1400 war Johann Ortner Besitzer, ab 1956 Johann Taxacher und Rosa Mauracher.

Ortschronik, Seite 55

Egarter

He.Nr. 51 · GP 1279–1289

Das neue Haus wurde 1966–1969 etwas nördlich vom alten Haus gebaut. Um 1623 war Hans Krapf Besitzer, ab 1959 Franz Rieser.

Ortschronik, Seite 55

Egg

Ha.Nr. 36 · GP 1066–1072

Um 1533 war Matthäus Eckher Besitzer, ab 1951 Max Eberharter.

Ortschronik, Seite 55

Eggl

Ha.Nr. 44 · GP 961–972

Der Stall wurde 1963 neu gebaut. Um 1588 war Thomas Eggl Besitzer, ab 1969 Johann Steiner.

Ortschronik, Seite 55

Enterhaus

He.Nr. 65 · GP 1153–1156

Bis 1591 war Christian Stainer Besitzer, ab 1935 Franz Kreidl.

Ortschronik, Seite 56

Faaberegg

He.Nr. 44 · GP 1240–1243

Haus und Stall sind zwischen 1621 und 1632 gebaut worden. Nach 1596 war Heinrich Seber Besitzer, nach 1970 Ida Althaler, Josefine Spörr und Theresia Biber.

Ortschronik, Seite 56

Floach

He.Nr. 3 · GP 1465/1 u. 1468/2

Das Haus ist 1905 abgebrannt und im gleichen Jahr wieder aufgebaut. Der Stall wurde 1962 wieder neu gebaut. Nach 1770 war Bartholomäus Mayr Besitzer, nach 1959 Hedwig Falkner.

Ortschronik, Seite 56

Floacher

He.Nr. 23 · GP 1610

Das alte Haus stammte aus dem Jahr 1543. Der neue Stall wurde 1962 und das neue Haus 1963 gebaut. Um 1471 war Hans Spätz Besitzer, ab 1961 Sebastian Grimm.

Ortschronik, Seite 56

Gasser-Mühl

Ho.Nr. 42 · GP 279–282

Zwischen 1948 und 1954 wurden Haus und Stall erneuert. Um 1607 war Kaspar Stainer Besitzer, ab 1964 Georg und Maria Schweinberger.

Ortschronik, Seite 56

Gasser-Wies

Ho.Nr. 58 · GP 242–247

Entstand aus einer Aste, seit 1940 Heimathof. Ab 1971 Besitzer Josef Schweinberger.

Ortschronik, Seite 56

Giessen

Ho.Nr. 1 · GP 484

Der Stall wurde 1921, das Haus 1927 neu gebaut. Um 1590 war Andreas Enthofer Besitzer, ab 1970 Johann Steiner.

Ortschronik, Seite 56

Gigler

Ho.Nr. 54 · GP 9–19, 200–205

Um 1557 war Bartholomäus Hueber Besitzer, ab 1940 Johann Schwarzenauer.

Ortschronik, Seite 56

Glatzen

Ha.Nr. 53 · GP 934–942

Ist ein Urhof. Bis 1584 war Florian Schwäbl Besitzer, ab 1968 Leonhard Aigner.

Ortschronik, Seite 56

Greßl

He.Nr. 50 · GP 1250–1261

Wurde 1893 verschindelt. Seit 1706 eigenes Gut. Bis 1709 war Sebastian Seekürcher Besitzer, ab 1950.

Ortschronik, Seite 56

Gruben

Ha.Nr. 31 · GP 787–797

Wurde 1940 erweitert und renoviert. Ab 1609 war Peter Scheffauer Besitzer, ab 1930 Franz Schweinberger, jetzt Anton Schweinberger.

Ortschronik, Seite 56

Gründegg

Ho.Nr. 24 · GP 64–76

Ist ein Urhof. Das Zuhaus, das südlich vom Haus stand, wurde 1919 auf Brucker Boden versetzt und heißt jetzt Hinterbrand. Um 1608 war Gabriel Miter Besitzer, ab 1969 Maria Aigner geb. Widner, jetzt Hermann Widner.

Ortschronik, Seite 56

Haas-Häusl

Ha.Nr. 63 · GP 592/2

Ist die angebaute Tischlerwerkstatt von Bruneiden. Besitzer ab 1967 Johann Hilzensauer.

Ortschronik, Seite 56

Haberer

He.Nr. 29 · GP 1814, 1815

War ursprünglich nur eine Hütte, ab 1970 ein Neubau. Um 1780 war Ursula Seeberin Besitzerin, ab 1964 Heinrich Hauser.

Ortschronik, Seite 56

Hauserler

He.Nr. 64 · GP 1168–1170 u. 1176

Ist 1874 abgebrannt. Seit 1737 ist es selbständiges Gut. Zu dieser Zeit war Peter Mang Besitzer, ab 1953 Simon Hauser jun.

Ortschronik, Seite 56

Heisen

He.Nr. 31 · GP 1628, 1808, 1818

Aus der ehemaligen Hütte wurde um 1850 ein Wohnhäuschen gemacht. Seit 1957 Neubau. Bis 1808 war Elisabeth Schwaigerin Besitzerin, ab 1965 Herta und Manfred Gutsche.

Ortschronik, Seite 56

Helln

He.Nr. 20 · GP 1606

Wurde 1930 renoviert. 1956 Neubau des Stalles. Besitzer um 1440 Martin Panholzer, ab 1953 Johann Heim.

Ortschronik, Seite 56

Hinteregg

Ho.Nr. 32 · GP 165–181

Der Stall wurde 1959, das Haus 1963 neu gebaut. Um 1569 war Christian Koller Besitzer, ab 1941 Alois Thanner.

Ortschronik, Seite 57

Hintergassen

Ho.Nr. 41 · GP 256–264

Neubau des Hauses 1961–1963, 1948 Bau der Kashütte. Bis 1617 waren Kaspar Stainer und Eva Gasserin Besitzer, ab 1945 Maria Schiestl geb. Geisler.

Ortschronik, Seite 57

Hinterhöh

Ho.Nr. 51 · GP 331–353

Gehörte ab 1409 der Kirche Fügen, ab 1951 Alois und Georg Huber.

Ortschronik, Seite 57

Hinterried

He.Nr. 59 · GP 1226–1235

Wurde 1633 gebaut und war ein Teil des Urhofes „Ryed ob Helffenstain“. Ab 1718 war Elisabeth Schlegl Besitzerin, ab 1970 Anton Troppmair.

Ortschronik, Seite 57

Hinterspatzer

Ho.Nr. 16 · GP 425, 434, 438

Neubau des Hauses 1964. Bis 1585 war Hans Larch Besitzer, ab 1955 Josef Kreidl.

Ortschronik, Seite 57

Hinterstein

He.Nr. 67 · GP 1111–1120

Ist seit 1614 ein eigenes Gut. Besitzerin war damals Eva Pölstainerin, ab 1941 Johann Kreutner.

Ortschronik, Seite 57

Hochaigen

Ho.Nr. 55 · GP 20–31

Im Jahre 1375 hat diesen Urhof das Stift Georgenberg erworben. Seit 1948 ist Andreas Aigner Besitzer, jetzt Hans Aigner.

Ortschronik, Seite 57

Holz

Ho.Nr. 23 · GP 461–470

Um 1538 war Gertrud Nuelin Besitzerin, ab 1933 Gottfried Rieder, jetzt Hermann Schiestl.

Ortschronik, Seite 57

Holzegg

Ho.Nr. 49 · GP 248–255

Ist 1888 abgebrannt und dann neu aufgebaut worden. Um 1400 war Thomas Holzekker Besitzer, ab 1971 Franz Geisler.

Ortschronik, Seite 57

Holzegger

Ha.Nr. 1 · GP 754

Wurde 1959 innen renoviert, 1973 wurde der Stall neu gebaut. Bis 1570 war Hans Schaidnagl Besitzer, ab 1951 Anton Kreidl.

Ortschronik, Seite 57

Hopfeld

He.Nr. 2 · GP 1449–1461

Wurde 1903 vergrößert. Ab 1770 war Peter Angerer Besitzer, ab 1966 Friedrich Schiestl.

Ortschronik, Seite 57

Hoppet

Ha.Nr. 25 · GP 842–850

Im Jahr 1723 bekam Hoppet den „Tobakhs Verlag“ und 1792 die „Krammerey Gerechtigkeit“ sowie die „Bier- und Brandwein-Zäpflerey“. Bis 1558 waren die Geschwister Niderperger Besitzer, ab 1951 Elisabeth Haun, jetzt Anton Haun.

Ortschronik, Seite 57

Häusa

He.Nr. 17 · GP 1571 u. 1590

War 1628 die Hälfte des Althofes „Hottergut“. Besitzer war zu dieser Zeit Georg Eberharter, ab 1951 Franz und Gottfried Widner.

Ortschronik, Seite 56

Hüendl

Ha.Nr. 28 · GP 820–827

Wurde 1755 gebaut und 1935 erneuert. Das Gut wurde 1530 von der Kirche Fügen erworben und von Gilg Obkhürcher bewirtschaftet. Besitzer ab 1957 Josef Eberl.

Ortschronik, Seite 57

Joch

Ho.Nr. 56 · GP 1–8

Ist das höchst gelegene Bauernhaus von Hart und das am frühesten genannte Gut. Mit Joch beginnt auch die Zählung der Bau- und Grundparzellen. Der Urhof wurde 1188 von Erzbischof Adalbert III. dem St.-Johannes-Spital in Zell übereignet. 1198 wurde das Stift Herrenchiemsee zuständig. Um 1578 war Blasius Stainer Besitzer, seit 1947 Alois Als.

Ortschronik, Seite 57

Kalberbichl

Ha.Nr. 50 · GP 810–813

Der Grund kam 1607 vom Söllbach-Gut weg, aber schon 1571 stand da ein Haus. Besitzer war zu dieser Zeit der Schneider Martin Moser, ab 1959 Rosa Huber.

Ortschronik, Seite 57

Kila

He.Nr. 6 · GP 1475

Wurde 1927/28 neu gebaut, der Stall wurde 1970 erneuert. Um 1500 war Leonhard Knoll Besitzer, ab 1949 Matthias Heim.

Ortschronik, Seite 57

Klausner

Ha.Nr. 3 · GP 751

Das alte Haus wurde 1723 gebaut, 1970 begann der Neubau. Klausner war der Urhof „Hayd“. Vor 1470 war Hans Schoner Besitzer, nach 1965 Anna und Johann Troppmair.

Ortschronik, Seite 57

Kleinwiden

Ha.Nr. 51 · GP 887–893 u. 895

Das Haus wurde 1960 und der Stall 1948 gebaut. Bis 1615 war Blasius Stainer Besitzer, ab 1938 Johann Margreiter, jetzt Gertraud Haun.

Ortschronik, Seite 57

Koaser-Ast

He.Nr. 80 · GP 1639–1644

Wurde 1811 von Häusa weggekauft an Matthias Schneeberger. Ab 1972 ist Josef Geisler Besitzer.

Ortschronik, Seite 58

Kreut

Ha.Nr. 58 · GP 862–868

Wurde 1573 neu aufgesetzt und 1965 neu gebaut. Bis 1573 war Barbara Pfätnerin Besitzerin, ab 1954 Johann Eberl.

Ortschronik, Seite 58

Kreutlehen

Ho.Nr. 61 · GP 105–110

Wurde 1930 neu gebaut. 1886 bis 1893 war Johann Pfister (Moarer) Besitzer, ab 1958 Johann Astner und ab … die Gemeinde Hart.

Ortschronik, Seite 58

Kreutner

Ho.Nr. 44 · GP 37–47

Wurde 1583 von der Kirche Reith erworben. Bis 1610 war Peter Aigner Besitzer, ab 1952 Johann und Anna Als.

Ortschronik, Seite 58

Kröftenhäusl

Ha.Nr. 9 · GP 1356

Wurde 1967 innen renoviert und eine Garage angebaut. Das erste Haus wurde 1527 gebaut, es gehörte zum Obholzer. Um 1569 war Martin Mühlperger Besitzer, ab 1972 Geschwister Moigg.

Ortschronik, Seite 58

Kölbl

He.Nr. 5 · GP 1476 u. 1486, 1499

Der Stall stammt aus dem Jahr 1938, das Haus aus dem Jahr 1966. Im alten Haus führten 10 Stufen hinunter in den Vorkeller, von diesem führten weitere 10 Stufen in den eigentlichen, gewölbten Keller. Hier war ein ca. 1 m tiefer Behälter, in den aus einer Quelle bestes Trinkwasser rann. Die Quelle wurde verschüttet, als das am Haus vorbeifließende Bachl reguliert wurde. Der Sage nach kam die Quelle aus einem zugemauerten unterirdischen Gang, der zu einem Schloß auf dem Hamberg führte. Vor 1617 war Stepfan Lechner Besitzer, nach 1965 Otto Kreidl.

Ortschronik, Seite 58

Lampahäusl

He.Nr. 22 · BP 188/1

Gehörte einmal zum Summerauer. Bis 1606 war Hans Mauracher Besitzer, ab 1946 Rudolf Kogler.

Ortschronik, Seite 58

Lanhäusl

Ha.Nr. 11 · GP 756/2

Gehörte einmal zum Brantner. Das Haus wurde zwischen 1569 und 1604 gebaut. Besitzer waren damals Andreas Holzmann und Katharina Gruberin, ab 1964 Irmgard Weyerberger.

Ortschronik, Seite 58

Lehen

Ha.Nr. 35 · GP 896–911

Wurde 1835 gebaut und ab 1960 renoviert. Der Stall wurde 1967 gebaut. Bis 1625 war Max Rieder Besitzer, ab 1952 Johann Seekircher.

Ortschronik, Seite 58

Leiten

Ho.Nr. 48 · GP 231–241

Ist ein Teil des Urhofes „Leithen“. Um 1569 war Simon Schander Besitzer, ab 1926 Franz Fankhauser, jetzt Josef Fankhauser.

Ortschronik, Seite 58

Loach

He.Nr. 45 · GP 1262–1266

Ist ein Teil des ehemaligen Althofes „Mitterhof“. Von 1693 bis 1704 war der Schön-Bauer Michael Ortner Besitzer, ab 1961 Johann Kogler.

Ortschronik, Seite 58

Lochschmied

Ha.Nr. 12 · GP 759

War einmal eine Schmiede. 1791 wurde das gegenwärtige Haus gebaut. Bis 1594 war Valentin Khlockher Besitzer, ab 1956 Johann Brugger.

Ortschronik, Seite 58

Lodenfabrik

Ha.Nr. 72 · GP 644/2, 644/3 u. 644/4

Wurde 1885–1892 gebaut, 1962 renoviert und 1968 durch Anbau vergrößert. Bis 1891 war Simon Kreutner Besitzer, dann bis 1927 Walpurg Kreutner geb. Lechner und ab 1962 David Kreutner.

Ortschronik, Seite 58

Maurach

Ha.Nr. 43 · GP 999–1009

Ist ein Urhof. Stallneubau 1970. Bis 1641 waren Matthäus Prätler und Katharina Tunsteterin die Besitzer, ab 1955 Lampert Anfang.

Ortschronik, Seite 58

Mesnerhaus

Ha.Nr. 23 · BP 96, BP 98/1 Kirche, BP 98/2 Friedhofkapelle, BP 36 Kapelle St. Maria; Grundparzellen 828–834 und GP 1803 Friedhof

Das Haus wurde 1814 gebaut und gehört mit allen oben angeführten Grund- und Bauparzellen der Kirche Hart.

Ortschronik, Seite 58

Mittern

Ho.Nr. 27 · GP 50–60, 116, 142 u. 146

Ist 1884 abgebrannt und neu aufgebaut worden. Um 1578 war Jakob Mitterer Besitzer, nach 1962 Anton Höllwarth.

Ortschronik, Seite 59

Moarer

Ho.Nr. 25 · GP 80–81

Ist 1884 abgebrannt und wurde wieder aufgebaut. Der ebenfalls abgebrannte Getreidekasten wurde nicht mehr aufgebaut. 1971 wurde das Haus renoviert. Bis 1585 war Agatha Edenlehnerin Besitzerin, ab 1969 Maria Pfister geb. Sporer.

Ortschronik, Seite 59

Moarhof

Ha.Nr. 56 · GP 872–881

Ist im 16. Jahrhundert entstanden, als die Hoppet und das Kreut vom Urhof „Maierhof“ getrennt wurden. Das Haus wurde 1627 gebaut und 1950 renoviert, der alte Stall wurde 1637 gebaut. Vor 1607 war der Schmied Hans Zeller Besitzer, nach 1964 Johann Aigner.

Ortschronik, Seite 59

Moarhofer

Ha.Nr. 20 · GP 665/1, 665/2 u. 766

War Bauerngut und Krämerei. 1922 wurde auf das Haus draufgebaut. Bis 1581 waren Hans Männzl und Anna Teyrlin Besitzer, ab 1953 Maria und Rosa Lackstätter, jetzt Maria Feichtner.

Ortschronik, Seite 59

Moosen am Großhartberg

Ho.Nr. 39 · GP 293–311

Ist ein Urhof und war in alter Zeit das einzige Harter Bauerngut, das nicht unter einer Grundherrschaft stand, sondern freies Eigentum war. 1956 wurde auf das Haus draufgebaut. Um 1571 war Andreas Moser Besitzer, ab 1923 Franz Thanner, jetzt Johann Thanner.

Ortschronik, Seite 59

Mäuerler

Ho.Nr. 18 · GP 403–413

Wurde 1965–1970 renoviert. Vor 1500 war Johann Slätl Besitzer, ab 1933 Alfons Peter, jetzt Klaus Peter.

Ortschronik, Seite 58

Mühlanger

He.Nr. 26 · GP 1527, 1572–1573

Wurde 1815 gebaut. Bis 1818 war Simon Pungg Besitzer, ab 1973 Anna Nail.

Ortschronik, Seite 59

Mühllach

Ho.Nr. 29 · GP 152–163

Ist ein Urhof. Der Stall wurde neu gebaut, das Haus 1961 renoviert. Die alte Gmachmühle wurde 1583 eine Mautmühle und vom Hof getrennt. Die spätere Hausmühle wurde 1836 gebaut und nach dem 2. Weltkrieg abgerissen. Bis 1568 war Katharina Aignerin Besitzerin, ab 1955 Anna Eberharter geb. Wurm.

Ortschronik, Seite 59

Neu-Aberl

Ha.Nr. 18 · BP 115, GP 764/1

Das an der Stelle eines alten Kastens 1879 gebaute Haus gehörte bis 1892 zum Aberl. Bis 1892 war der Aberlbauer Matthias Margreiter Besitzer, ab 1960 Elisabeth u. Anna Schiestl geb. Seekircher.

Ortschronik, Seite 59

Neu-Nocker (Gasserhütte)

He.Nr. 28 · GP 1813 (Kohlstatt)

Die 1847 erbaute Jochhütte wurde abgerissen, dafür 1958 das neue Haus gebaut. Um 1808 war Johann Lechner Besitzer, ab 1957 Gottfried Nachtschatt.

Ortschronik, Seite 59

Neuhäusl

Ho.Nr. 8 · GP 561–572

Stammt aus dem Urhof Holernach. 1769 wurde das erste Haus gebaut, 1960–66 der Stall erneuert. 1769 war Willibald Laich Besitzer, ab 1938 Josef Wurm, jetzt Marianne Wurm. *(Der maschinschriftliche Name „Häusl“ ist durchgestrichen und handschriftlich durch „Neuhäusl“ ersetzt.)*

Ortschronik, Seite 56

Neuhäusl

He.Nr. 27 in Haselbach · GP 1612

Nach 1835 war Simon Daigl Besitzer, ab 1965 Rudolf Kreidl.

Ortschronik, Seite 59

Niederaigen

Ho.Nr. 43 · GP 91–100

Wurde 1938 renoviert und ist ein Teil des Urhofes „Nideraigen“ unter der Grundherrschaft des Klosters Mariathal. Um 1575 war Kaspar Wurbm Besitzer, ab 1963 Maria Als geb. Steiner.

Ortschronik, Seite 59

Nöcklhäusl (Untein und Obenauf)

Ha.Nr. 22 · GP 778

Wurde zwischen 1527 und 1569 gebaut. Vor 1569 war Leonhard Feltperger Besitzer.

Ortschronik, Seite 59

Ober-Bockstecken

He.Nr. 38 · GP 1656 u. 1657 (Neues Haus Nr. 37)

Ist ein Teil des Urhofes „Bockstecken“. Ab 1647 war der Kohlmeister Lamprecht Eberharter Besitzer, ab 1954 Josef Daxenbichler.

Ortschronik, Seite 59

Obere Mühl

Ha.Nr. 13 · GP 772/1 u. 772/4

Wurde 1964–1967 neu gebaut. Die Tischlerwerkstätte wurde in das Wohnhaus Nr. 13a umgebaut. Bis 1569 war Georg Lehner Besitzer, ab 1966 Simon Pfister.

Ortschronik, Seite 59

Oberfifat

Ho.Nr. 38 · GP 360–367

Ist 1933 abgebrannt und wurde wieder aufgebaut. Bis 1582 war Christian Ebmer Besitzer, ab 1950 Johann Hauser.

Ortschronik, Seite 59

Oberflöber

Ho.Nr. 47 · GP 195–198; 226–230

Ist die Hälfte des Althofes „Hinter-Leuthen“. Das Haus wurde 1959/60 renoviert. Um 1600 war Wolfgang Stainer Besitzer, ab 1950 Johann Klocker, jetzt Josef Klocker.

Ortschronik, Seite 60

Oberkerschbaum

Ha.Nr. 47 · GP 950–960 (Zuhaus BP 76)

Der Stall wurde 1962 neu gebaut. Die Kirche Fügen erwarb den Hof 1401 durch Schenkung. Um 1600 besaß den Hof Christian Häckhl, ab 1947 Friedrich Widner.

Ortschronik, Seite 60

Obermoosen

He.Nr. 53 · GP 1308, 1309/1, 1311–1313 u. 1317

Ist die Hälfte des Althofes „Oberlagl-Mosen“. Bis 1592 war Katharina Rainerin Besitzerin, ab 1957 Monika Eder geb. Eberharter, jetzt Josef Eder.

Ortschronik, Seite 60

Obersaulog

Ho.Nr. 3 · GP 477

Entstand im 16. Jahrhundert aus dem Urhof „Sawlag“. 1845 kamen Gründe von Obersaulog zu Untersaulog. Ab 1579 war Hans Kircher Besitzer, ab 1963 Felix Fiegl, jetzt Franz Fiegl. (Das Haus wurde abgerissen).

Ortschronik, Seite 60

Oberwiden

Ho.Nr. 35 · GP 394–402

Das alte, 1965 abgetragene Haus wurde um 1360 gebaut. Das neue Haus wurde 1962 gebaut und das neue Zuhaus 1982. Der Stall stammt aus dem Jahr 1951. Ab 1619 war Hans Stainer Besitzer, ab 1962 Josef Gredler.

Ortschronik, Seite 60

Obholz

Ha.Nr. 32 · GP 1077–1089

Ist zwei Drittel des Urhofes „Obholz“. Das Haus wurde 1953 renoviert. Ab 1572 war Georg Schüestl Besitzer, ab 1970 Johann Schweinberger.

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Obholz-Häusl

Ha.Nr. 33 · BP 123

Wurde 1718 gebaut, war bis 1756 Zuhaus von Obholz. 1718 bis 1727 war der Obholz-Bauer Peter Strasser Besitzer, ab 1931 Gottfried Rieder.

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Obholzer

Ha.Nr. 16 · GP 761 u. 762, 762/2, 769/1

Ist wahrscheinlich 1675 gebaut worden und bekam 1901 einen neuen Dachstuhl. Um 1491 war Thomas Jäger Besitzer, ab 1959 Gottfried Krapf.

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Ort

Ho.Nr. 28 · GP 49, 118–131 u. 141

Ist 1884 abgebrannt und wurde 1884/85 wieder aufgebaut und 1971 renoviert. Ort ist die Hälfte des Althofes „Sewling“ und war schon im 15. Jahrhundert ein Eigentum-Hof. Um 1500 war Johann Ortner Besitzer, nach 1956 Alois Eberharter.

Ortschronik, Seite 60

Pennemacher

He.Nr. 11 · GP 1515–1518

Ursprünglich „Gut Riedegg“ genannt, ist ein Teil des Urhofes „Ober-Haselbach“. Das Haus wurde zwischen 1621 und 1632 gebaut und gehörte zum Stift Georgenberg. Um 1569 war Hans Rainer Besitzer, ab 1966 Martin und Elisabeth Fleidl.

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Pfandeler (Pfandahäusl)

He.Nr. 35 · GP 1812

Gehörte zur Kohlstatt. Das Haus wurde an der Stelle der früheren Hütte gebaut. Um 1803 war Blasius Zeller Besitzer, ab 1968 Werner Figallo.

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Platt-Angerl

He.Nr. 41 · GP 1664

War früher eine Ast von Weber in Haselbach. 1896–1902 war Stanislaus Ortner von Tomalong Besitzer, ab 1916 Alois Stock.

Ortschronik, Seite 60

Pletzlbrand

He.Nr. 39 · GP 1659–1661

Ist 1848 abgebrannt und wieder aufgebaut worden. Es war ursprünglich die Ast von Bockstecken. Bis 1744 war Blasius Vüertl Besitzer, ab 1962 die Gemeinde Hart.

Ortschronik, Seite 60

Plunderhäusl

Ho.Nr. 5 · GP 519–523

Wurde 1827 vom Bichlgut weggeteilt. Das Haus wurde 1968 neu gebaut. 1827 bis 1875 war Martin Seekircher Besitzer, ab 1962 Gottfried Heim.

Ortschronik, Seite 60

Prieker

Ha.Nr. 45 · GP 989–998

Ist ein Urhof. Die Grundherrschaft hatte die Kirche Hart. 1964 wurde der Stall neu gebaut und 1969/70 das Haus. Bis 1584 war Sebastian Perger Besitzer, nach 1950 Johann Widner.

Ortschronik, Seite 60

Punholz

Ha.Nr. 30 · GP 798–808

Ist der Urhof „Zweckenstat“ unter der Grundherrschaft von Pankrazberg. Um 1420 war Heinrich der Zweckh Besitzer, nach 1968 Franz Widner.

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Ranhart

Ha.Nr. 55 · GP 943–949

War der Urhof „Haymstat“ des Stiftes Georgenberg. Um 1590 war Hans Haimatstetter Besitzer, nach 1964 Franz Steiner.

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Ried am Großhartberg

Ho.Nr. 53 · GP 213–225

Stammt aus dem Urhof „Hotterlehen“. 1970 wurde der Stall neu gebaut. Um 1578 war Peter Hotter Besitzer, nach 1945 Peter Gschösser.

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Ried-Angerl

He.Nr. 60 · GP 1214–1216

War ursprünglich ein Stallmahd des Urhofes „Ryed ob Helffenstain“, wurde 1719 ein eigenes kleines Bauerngut und kam 1909 zu Hinterried. Grundherr war das Stift Georgenberg. Von 1719 bis 1724 war Elisabeth Gräfin Besitzerin, bis 1909 Andreas Steiner.

Ortschronik, Seite 61

Rieder

He.Nr. 62 · GP 1163, 1175, 1184

Ist ein Drittel des Urhofes „Ebenod“. Von 1743 bis 1777 war das Gut geteilt. Von 1591 bis 1610 waren Agatha Stainerin und Andreas Rieder Besitzer, von 1966 bis 1967 Josef Widner.

Ortschronik, Seite 61

Ruen

He.Nr. 55 · GP 1332, 1335, 1336

Entstand im 15. Jahrhundert, als der Urhof „Harpach“ geteilt wurde. Das Haus wurde 1955 renoviert. Bis 1596 war Margarete Stainerin Besitzerin, nach 1929 Alois und Maria Rieder.

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Rummer

Ho.Nr. 20 · GP 445–456

War der Urhof „Chnollenstat“. Von Rummer abgeteilt wurde Schlößl. Heinrich Chnoller war im 14. Jahrhundert der erste Besitzer, nach 1968 Franz Widner.

Ortschronik, Seite 61

Saulogtrat

Ho.Nr. 4 · GP 460 u. 471–473

Wurde von Giessen weggeteilt und hieß damals die „Gaiss-Leithen“. Das Haus wurde 1680 gebaut. Von 1680 bis 1714 war Rudolf Schlögl Besitzer, nach 1972 Ludwig Plankensteiner.

Ortschronik, Seite 61

Schander

Ho.Nr. 33 · GP 183–192

Ist ein Teil des Urhofes „Widumb“. Das alte Haus wurde 1667 gebaut, 1950 und 1971 wurde es renoviert. Um 1578 war Thomas Gregori Besitzer, ab 1981 Stefan Kreutner.

Ortschronik, Seite 61

Schellenschmied

Ha.Nr. 2 · GP 753

Ist der Urhof „Stainer-Gut“ und unterstand der Grundherrschaft Rottenburg (um 1360). Um 1516 war Bernhard Mair Besitzer, ab 1945 Geschwister Ortner.

Ortschronik, Seite 61

Schermstuen

He.Nr. 61 · GP 1202–1208 u. 1212

Besteht aus Teilen der Althöfe „Ebmath II“ (Rieder) und „Ebmath III“. Das Haus wurde 1746 gebaut. Von 1737 bis 1740 war Jakob Mitter Besitzer, nach 1929 Johann Wildauer.

Ortschronik, Seite 61

Schlößl

Ho.Nr. 21 · GP 439–444

Wurde 1846 vom Besitzer des Rummergutes, Balthasar Mauracher, gebaut, weil er im folgenden Jahr Rummer verkaufte und Schlößl zurückbehielt. Die Erzählung, daß das Schlößl von einem Grafen Eichenwald gebaut wurde und daß dort auch ein Weinberg gewesen sei, läßt sich nicht beweisen. Besitzerin ab 1956: Katharina Ortner geb. Geisler.

Ortschronik, Seite 61

Schmalegg

He.Nr. 68 · GP 1099–1107

Ist seit ungefähr 1600 ein „Hoamat“ und stammt vom oberen Teil des Althofes „Schmalegg“. Bis 1635 war Veit Aigner Besitzer, nach 1970 Josef Hotter.

Ortschronik, Seite 62

Schmied

Ha.Nr. 15 · GP 763 u. 770

Das Haus wurde 1654 gebaut und 1965 renoviert. Früher gehörte zur Schmiede noch eine Kohlenhütte, eine Badstube, ein Backofen und ein Geißstall. Bis 1567 war Georg Schisslinger Besitzer, ab 1954 Franz Eberharter.

Ortschronik, Seite 62

Schwaben

Ha.Nr. 8 · GP 1371

Wurde vom einstigen „Voglhof“ (Holzegger) weggeteilt. Grundherr war die Kirche Hart. An Stelle des alten Hauses wurde 1947/48 ein neues Haus mit kleinem Stall gebaut, 1963 wurde der Stall erweitert, 1972 eine Garage gebaut. Bis 1571 waren Christian Ortner und Agnes Vichwaiderin Besitzer, ab 1944 Anton Hauser.

Ortschronik, Seite 62

Schwoaghof

Ho.Nr. 50 · GP 312–326

Ist 1888 abgebrannt und wieder aufgebaut worden. Es ist ein Urhof (Ritterlehen). Bis 1509 war Kaspar Swaikhofer Besitzer, nach 1947 Rosa Widner geb. Troppmair.

Ortschronik, Seite 62

Schön

He.Nr. 46 · GP 1267–1278

Das alte Haus wurde 1667 gebaut, 1964 wurde draufgebaut und 1968 wurde der Stall neu gebaut. Das Gut wurde vor 1607 vom Althof „Oberhof“ abgetrennt. Bis 1602 war Christina Dornacherin Besitzerin, ab 1956 Hedwig Hörhager geb. Seekircher.

Ortschronik, Seite 62

Spatzberg

Ho.Nr. 13 · GP 532, 557–560

Wurde vor 1585 von Vorderspatzer weggeteilt. Das Haus wurde 1952 neu gebaut. Bis 1585 war Margarete Späzlin Besitzerin, nach 1938 Josef Kainzner.

Ortschronik, Seite 61

Steiger

He.Nr. 54 · GP 1317–1325, 1253, 1255–1257

Entstand aus einem Teil des Althofes „Hartpach“ und einem anderen Teil des Althofes „Niderlagl“ (Mosen). Das Haus wurde 1969 bis 1971 renoviert, der Stall wurde 1964 neu gebaut. Von 1633 bis 1653 war Hans Geisler Besitzer, nach 1960 Josef Niederklapfer.

Ortschronik, Seite 62

Stuenach

He.Nr. 1 · GP 1339–1352

Stammt zu einem Teil aus dem Urhof „Stainach“ und zum anderen Teil aus dem Althof „Oberhof“ (Helfenstein). Das Haus wurde 1951 renoviert. Um 1450 war Simon von Stainnach Besitzer, nach 1943 Johann Seekircher.

Ortschronik, Seite 62

Summerauer

He.Nr. 19 · GP 1587 u. 1605

Ist ein Urhof und gehörte der Kirche Bruck. Das Haus wurde 1969 neu gebaut. Bis 1605 war Bartholomäus Edlinger Besitzer, ab 1961 Anton Penz.

Ortschronik, Seite 61

Söllbach

Ha.Nr. 29 · GP 814–819

Hieß ursprünglich „Gut Obkirch“. Das Haus wurde 1908 neu gebaut und 1960 umgebaut. Der Stall wurde 1969 neu gebaut. Von Söllbach wurden die Besitzungen Kalberbühel und Sandbühel weggeteilt. Bis 1614 war Jakob Khaufman Besitzer, nach 1953 Hedwig Hirner geb. Seekircher.

Ortschronik, Seite 61

Tengger

Ha.Nr. 10 · BP 161

Das Haus wurde 1792 gebaut, 1948 renoviert und 1966 angebaut. Von 1794 bis 1802 war Josef Hannser Besitzer, ab 1956 Theresia Held und Georg Höllwarth.

Ortschronik, Seite 62

Tollnberg

He.Nr. 43 · GP 1574–1584

War ein Lehen der Tiroler Landesfürsten. Bis 1450 waren Bartholomäus und Ulrich Hawn (Haun) Besitzer, nach 1954 Maria Brugger.

Ortschronik, Seite 62

Tomalong

He.Nr. 33 · GP 1809–1811 (Kohlstatt)

Die alte Hütte wurde 1780 gebaut, wurde 1967 abgerissen und dafür das Haus gebaut. Der erste Besitzer war Thomas Schwaiger nach 1780, ab 1958 Alfred Oberkofler und Hermanna Geisler.

Ortschronik, Seite 62

Trat

He.Nr. 56 · GP 1326 u. 1328–1330

Wurde zwischen 1607 und 1633 vom Althof „Hartpach“ weggeteilt. Bis 1647 waren Anton Schläfl und Anna Riederin die Besitzer, ab 1955 Josef und Juliana Flörl.

Ortschronik, Seite 62

Troppmer

He.Nr. 7 · GP 1487, 1492, 1493

Ist ein Drittel des Althofes „Mitterhof“. Das Haus wurde 1963 neu gebaut. Von 1550 bis 1564 war Vitus Tropmair Besitzer, nach 1959 Johann Mölk.

Ortschronik, Seite 62

Tunhaus

Ho.Nr. 45 · GP 32–36

Ist ein Teil des Urhofes „Niederaigen“ unter der Grundherrschaft der Kirche Reith. Das Haus wurde 1938 neu gebaut. Bis 1614 waren Matthäus Khiercher und Gertrud Geislerin Besitzer, nach 1954 Josef Stock.

Ortschronik, Seite 62

Tunnstett

Ha.Nr. 40 · GP 1010–1027

Ist die Hälfte des ursprünglichen Urhofes „Tunstat“. Das Haus wurde 1965 renoviert. Von 1678 bis 1679 war Veit Klausner Besitzer, nach 1970 Heinrich Aigner.

Ortschronik, Seite 63

Tuscher

He.Nr. 18 · GP 1588/3, 1588/1, 1589, 1591

Entstand, als 1628 zwei Brüder Eberharter den Althof „Hottergut“ in die Güter Tuscher und Häusa teilten. Das Haus wurde 1972, der Stall 1965 renoviert und 1965 das Zuhaus gebaut. Besitzer nach 1914: Josef Wechselberger.

Ortschronik, Seite 63

Tuxer

Ha.Nr. 38 · GP 1028–1043

Ist die Hälfte des Urhofes „Tunstat“. Das Haus wurde 1962 umgebaut. Von 1659 bis 1698 war Georg Hueber Besitzer, nach 1920 Heinrich Rieder.

Ortschronik, Seite 63

Unter-Bockstecken

He.Nr. 37 · GP 1649–1654

Ist die Hälfte des Urhofes „Pockstecken“ unter der Grundherrschaft der Kirche Stumm. Die ehemalige Schmiede steht nicht mehr. Von 1647 bis 1661 waren Anna Scheffauerin und Rupert Pärtl die Besitzer, nach 1936 die Geschwister Daxenbichler.

Ortschronik, Seite 63

Untere Mühle

Ha.Nr. 19 · BP 100

War ursprünglich die Gmachmühl des Urhofes „Voglhof“. Seit 1879 war auch eine Bäckerei dabei und hieß dann „Bäckenhaus“. 1968 wurde das Haus von der Gemeinde gekauft, 1973 wurde es abgebrochen und 1973/74 ein Mehrzweckbau (Feuerwehrmagazin etc.) errichtet.

Ortschronik, Seite 63

Unterfifat

Ho.Nr. 37 · GP 354–359

Ist die Hälfte des Urhofes „Vichwaidt“. Grundherr war die Kirche Hippach. Das Haus wurde 1688 gebaut und 1952 renoviert. Bis 1567 war Lambert Hecher Besitzer, nach 1968 Josef Rieder.

Ortschronik, Seite 63

Unterflöber

Ho.Nr. 46 · GP 185–194

Ist die Hälfte des Althofes „Hinterleiten“. Grundherr war Widum Zell. Das alte Haus wurde 1957 abgerissen und neu gebaut. Um 1570 war Paul Ortner Besitzer, nach 1965 Josef Schiestl.

Ortschronik, Seite 63

Unterkerschbaum

Ha.Nr. 48 · GP 912–924 u. 1920

Ist die kleinere Hälfte des Urhofes „Cherspäm“. Grundherr war die Kirche Hart. Bis 1616 war Gertrud Kerschpämerin Besitzerin, nach 1958 Franz Seekircher.

Ortschronik, Seite 63

Untermoosen

He.Nr. 52 · GP 1292, 1310, 1316

Besteht aus einem Teil des Althofes „Niderlagl“ und einem Teil des Althofes „Oberlagl“. Das Haus wurde 1666 gebaut und 1940 renoviert. Nach 1544 war Peter Schreyer Besitzer, ab 1970 Johann und Frieda Peter.

Ortschronik, Seite 63

Unterrain

Ha.Nr. 49 · GP 883–886

Hieß ursprünglich „Hoppeint-Gütl“, weil es bis 1829 zur Hoppet gehörte. Das Wohnhaus mit Stall wurde 1829 gebaut. Von 1829 bis 1847 waren Johann und Eva Brugger die Besitzer, nach 1973 die Geschwister Widner.

Ortschronik, Seite 63

Untersaulog

Ho.Nr. 2 · GP 482, 504, 514

Ist ein Teil des Urhofes „Sawlag“, dazu kamen 1845 Gründe von Obersaulog. Das Haus wurde 1960 renoviert. Von 1595 bis 1618 war Matthäus Troppmayr Besitzer, nach 1964 Hans Kupfner.

Ortschronik, Seite 63

Unterwiden

Ho.Nr. 34 · GP 382–391

Ist die Hälfte des Althofes „Groß-Widumb“. Grundherr Widum Zell. 1811 auch „Brandtweinschank“. Das Haus wurde 1973/74 erneuert. Ab 1619 war Gregor Klausner Besitzer, nach 1953 Rosina Pfister geb. Neid.

Ortschronik, Seite 63

Vordergassen

Ho.Nr. 40 · GP 265–278

Ist der Südteil des Urhofes „Gassen“. Das Haus wurde 1957 erhöht und renoviert. Bis 1623 war Christian Riser Besitzer, nach 1956 Antonia und Simon Eberharter.

Ortschronik, Seite 63

Vorderhöh

Ha.Nr. 46 · GP 973–986

Ist die Hälfte vom Urhof „Höh“. Grundherr war die Kirche Hart. Bis 1568 war Philipp Hecher Besitzer, nach 1941 Franz Bradl.

Ortschronik, Seite 64

Vorderried

He.Nr. 58 · GP 1218–1226

Ist ein Viertel des Urhofes „Ryed on Helffenstain“. Grundherr war Stift Georgenberg. Von 1718 bis 1722 war Veronika Madlin Besitzerin, nach 1968 Franz Hollaus.

Ortschronik, Seite 64

Vorderspatzer

Ho.Nr. 14 · GP 415–422

War früher ein Paarhof. 1948 wurden Haus und Stall neu gebaut. Das Gut entstand, als vor 1585 der Althof „Spatzer“ geteilt wurde. Das Zuhäusl wurde 1904 wegverkauft. Bis 1623 waren Christian Hörhager und Agnes Furterin die Besitzer, nach 1937 Franz Gruber.

Ortschronik, Seite 64

Vorderstuen

He.Nr. 66 · GP 1135–1143

Ist die Hälfte des Urhofes „Stain“ und seit 1614 eigenes Gut. Von 1614 bis 1640 war Eduard Schüechlechner Besitzer, nach 1943 Franz Pfister.

Ortschronik, Seite 64

Vöstler

He.Nr. 24 · GP 1519–1523

An der Stelle des Hauses vom Urhof „Ober-Haselpach“ steht jetzt ein Stall. Auf der Bauparzelle 176 Ober-Vödtler, Haus He.Nr. 25. Vöstler ist ein Paarhof. Bis 1569 war Georg Schüestl Besitzer, nach 1971 Josef Lackstätter.

Ortschronik, Seite 64

Weber (Haselbach)

He.Nr. 15 · GP 1602

Ist ein Urhof. Zwei Drittel erwarb 1385 bzw. 1408 die Kirche Fügen und ein Drittel 1423 die Kirche Pankrazberg. 1471 kaufte die Kirche Fügen den Besitzern das Bau- und Erbpachtrecht ab, das heißt die Kinder hatten kein Erbrecht mehr. Um 1408 war Hans Geyger Besitzer, nach 1971 Melchior und Maria Kirchner.

Ortschronik, Seite 64

Weber (Niederhart)

Ha.Nr. 5 · GP 755/1, 1381

Wurde im zweiten Obstgarten von Schellenschmied erbaut. Der Obstgarten, in dem das Häusl stand, wurde 1841 zum Häusl gekauft. Das Haus Weber wurde zwischen 1693 und 1718 neu gebaut. 1907 wurde draufgebaut, der kleine Stall wurde abgetragen und dafür die Tischlerwerkstatt gebaut. Als 1970 noch der Gasthausbetrieb kam, wurden weitere Umbauten und Erweiterungen notwendig. Dafür wurde 1967 das Stiegenhäusl gekauft und abgetragen. Bis 1583 war Ruep Margreiter Besitzer, nach 1966 Fritz Ortner.

Ortschronik, Seite 64

Wirt

Ha.Nr. 26 · BP 86 (mit Säge und Elektrizitätswerk)

1932 kam eine Krämerei dazu. 1737 kam Wirtsgrund zur Hoppet, 1818 Moarhofgrund zum Wirt, ebenso 1825 Sandbichl und 1907 Hauserler in Emat. Um 1471 war Ulrich Wurm Besitzer, nach 1953 Simon Hauser.

Ortschronik, Seite 64

Wurm

He.Nr. 8 · BP 169 – Haus Nr. 9 Zuhaus BP 168

Ist der Althof „Niderhof“. Das Zuhaus, die frühere Badstube, war bis 1951 bewohnt. Das Haupthaus wurde 1951 erhöht und renoviert. Um 1605 war Michael Haidacher Besitzer, seit 1972 Josef Hörhager.

Ortschronik, Seite 64

Zimmermeister

He.Nr. 10 · GP 1462–1465, 1549, 1607/3, 382 u. 383

Das Haus wurde 1865 gebaut, bei der Wasserkatastrophe 1908 eingesandet aber nicht weggerissen. 1970 wurde es abgerissen. Der Ersatzbau ist das Haus Nr. 30. Von 1866 bis 1875 war der Zimmermeister Peter Höllerer Besitzer, nach 1961 Hedwig Falkner geb. Wildauer.

Ortschronik, Seite 64

Zimperer

Ha.Nr. 41 · GP 1059–1061 u. 1063–1065

Ist ein Paarhof. Ursprünglich ein Stallmahd von Egg. 1812 wurde eine Hütte und um 1935 ein Haus gebaut. Besitzer seit 1956: Josef Widner.

Ortschronik, Seite 64

Zwecker

Ha.Nr. 52 · GP 925–933

Grundherr war die Kirche Bruck. Das Haus wurde 1904 gebaut und erneuert und renoviert. Bis 1567 war Georg Zweckh Besitzer, ab 1968 Franz Schiestl.

Ortschronik, Seite 64

Wie das zu lesen ist

Ha.Nr. steht für eine Hausnummer in Hart, Ho.Nr. für Holdernach, He.Nr. für Helfenstein — die drei Weiler waren bis 1811 eigene Hauptmannschaften. GP ist die Grundparzelle, BP die Bauparzelle.

Die Besitzerangaben sind keine lückenlosen Reihen. Der Chronist nennt meist den frühesten Namen, den er in den Urbaren gefunden hat, und den Besitzer zu seiner eigenen Zeit. Wo er später von Hand nachgetragen hat, steht die Ergänzung hervorgehoben.

Die Angaben stammen aus den 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Wer heute in einem dieser Häuser wohnt, findet also nicht sich selbst, sondern seine Großeltern.