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Wappen der Gemeinde Hart im Zillertal ChronikChronik

Die Kapitel

Gemeindearchiv Hart, Vereinschroniken und private Sammlungen Wir öffnen das Archiv · laufend ergänzt

Die Kapitel

Die Nacht, in der der Haselbach kam29. Juli 1908Ein Musiker im MesnerhausDie Tiroler LandeshymneVier Fallschirme in einer Tanne26. Jänner 1956Unsere Pfarrkirche1486 – heuteDie Kapelle am Bergum 1650 – heuteDie Schützen1432 – 1951Die SommerfrischlerEin Menschenalter

Nachschlagen

Die Höfe aus der Luft144 Aufnahmen, nach Hofnamen durchsuchbarHofchronik156 Häuser mit Besitzern seit dem 15. JahrhundertWas in Hart alt ist52 Objekte aus dem Tiroler KunstkatasterWie alt ist Hart?Fünf Jahreszahlen, die einander widersprechen

Über diese Chronik

Wie wir arbeitenTranskription, Beleg und NachprüfungEin Bild beitragenFoto hochladen, beschreiben, in Hart verorten

Wie wir arbeiten

Eine Ortschronik ist kein Geschichtsbuch. Sie ist eine Sammlung von Behauptungen, die jemand aufgeschrieben hat – manche belegt, manche vom Hörensagen, manche schlicht falsch. Diese Seite trennt das.

Die Quelle

Den Anfang machen 134 maschinschriftliche Seiten aus dem Gemeindearchiv, überliefert in drei Konvoluten. Sie sind nicht das Ende: Vereinschroniken, Amtsakten und private Sammlungen kommen dazu. Sie enthalten handschriftliche Korrekturen des Verfassers – Streichungen, Einfügungen, Randnotizen. Diese Korrekturen sind Teil der Quelle und werden hier nicht stillschweigend eingearbeitet, sondern sichtbar gemacht.

Die Transkription

Jede Seite wurde einzeln gelesen und abgeschrieben. Die automatische Texterkennung des Scanners war bei der Schreibmaschinenschrift zu unzuverlässig – sie las etwa „l{irche“ statt „Kirche“ und verwandelte die Jahreszahl 1908 in 1988. Solche Fehler wandern in einer Chronik still weiter und sind später kaum mehr zu finden.

Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originals bleiben erhalten, auch wo sie heute ungewöhnlich wirken. Offensichtliche Tippfehler werden nicht korrigiert.

Der Beleg

Unter jedem Abschnitt steht eine Schaltfläche, die die Originalseite öffnet. Wer dieser Seite nicht glaubt, muss es nicht – er kann nachsehen.

Der Prüfstand

Am Ende jedes Kapitels steht, was wir gegengeprüft haben und was offen ist. Geprüft wird auf zwei Wegen:

Innere Stimmigkeit. Gehen die Daten auf? Passt der Wochentag zum Datum? Widerspricht sich der Text an anderer Stelle? So ließ sich etwa das Datum der Wasserkatastrophe absichern: Die Chronik nennt „Mittwoch, den 29. Juli“. Der 29. Juli 1908 war ein Mittwoch – der 29. Juli 1988 ein Freitag.

Äußerer Abgleich. Gegen gesicherte Literatur und amtliche Quellen: das Tiroler Urkundenbuch, die hydrologische Chronik des Landes Tirol, Nachbargemeinden, Fachlexika.

Was wir nicht tun

Wir glätten keine Widersprüche. Wo die Chronik eine Überlebende auf einer Seite Aloisia und auf der nächsten Elisabeth nennt, steht hier beides. Wo sie elf Tote zählt und zwei Seiten später zwölf, steht hier beides. Wer die Zahl braucht, muss ins Archiv – aber er weiß wenigstens, dass er es muss.

Und wir erfinden nichts dazu. Kein Text auf dieser Seite stammt aus einer Zusammenfassung, die jemand oder etwas aus der Chronik gemacht hat. Alles geht auf eine Seite zurück, die man sich ansehen kann.

Mitarbeit

Diese Chronik ist unfertig und wird es bleiben. Wer eine Person auf einem Foto erkennt, einen Fehler findet, ein Dokument zuhause hat oder sich an etwas erinnert: Bitte im Gemeindeamt melden. Das meiste, was noch fehlt, liegt nicht in Archiven, sondern in Schubladen und Köpfen.